Wie du mindestens vier zusätzliche Stunden pro Woche gewinnst.

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„Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.“

Benjamin Franklin (amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann).

 


Viele Menschen beklagen, dass sie zu wenig Zeit haben. Keine Zeit zu lesen, keine Zeit für die Familie, keine Zeit für Hobbys und so weiter …

Wie kommt es, dass uns 24 Stunden als zu wenig Zeit erscheinen?

Wer einmal seinen Tag analysiert, wird schnell feststellen, dass wir sehr viel Zeit mit unwichtigen Dingen verbringen.


Tipps:

  • Zum Analysieren meiner täglichen Zeit an Smartphone und PC nutze ich die App „Rescue Time“, den Link zur Seite findet ihr hier.
  • Außerdem kann es hilfreich sein, zu wissen, welche Art von Zeitverschwender man ist. Die Jungs von „getProductive“ haben hierzu eine super Infografik erstellt die ich dir hier verlinke.
  • Erstelle eine Liste mit deinen persönlichen „Zeitdieben“ und aktualisiere diese regelmäßig.
  • Stelle dir zu 3 verschiedenen Uhrzeiten einen Wecker mit dem Text: „Bin ich gerade produktiv oder verschwende ich meine Zeit?“

 

Hier ein paar der häufigsten Dinge mit denen wir unsere Zeit verschwenden:

  • Fernsehen: Der Mensch verbringt in seinem Leben durchschnittlich 13,6 Jahre vor dem Fernseher.
  • E-Mails: Im Schnitt werden Mails 43 Mal am Tag gecheckt.
  • Im Internet surfen: 169 Minuten werden täglich im Schnitt im Internet verbracht, die meiste Zeit geht für Unterhaltung drauf.
  • Soziale Medien: 36 % der Menschen verbringen 1 bis 3 Stunden täglich in Facebook und Co.
  • Smartphone: Alle 7 Minuten checken wir im Schnitt unser Handy.
  • Nachrichten: Nicht nur, das sie uns Zeit rauben, sie kosten uns auch massenhaft positive Energie. MyMonk hat hierzu einen Super-Artikel geschrieben, den ihr hier findet.
  • Smalltalk: Die meisten solcher Unterhaltungen handeln von banalen Dingen wie dem Wetter oder irgendwelchen Schocknachrichten. Diese Zeit können wir besser nutzen.
  • In der Stadt herumlaufen ohne klares Ziel: Wer sich keine Einkaufslisten schreibt oder sich nicht vorher überlegt, was er wirklich kaufen muss, verschwendet meist viel Zeit mit sinnlosem Herumschlendern.
  • Zu allem ja sagen: Wer sich unnötige Aufgaben aufschwatzen lässt, obwohl er selbst genug zu tun hat, gibt so kostbare Zeit weg.

 


 

Was also können wir tun, um weniger Zeit mit diesen unnötigen Dingen zu verbringen?

Hier jeweils ein Ansatz zu den häufigsten „Zeitdieben“:

  • Fernsehen: Auf Fernsehen verzichten, am besten den Fernseher verkaufen. Es gibt in meinen Augen nichts Positives an diesem Gerät, das Einzige was es tut, ist, dass es uns prokrastinieren lässt.
  • E-Mails: Das Checken von Mails auf einmal die Woche beschränken. Bei Menschen, die beruflich viele Mails bekommen ist dies vermutlich zu selten, hier empfiehlt es sich, eine feste Zeit am Tag festzulegen, an der die Mails überprüft werden. Und am besten keine App für Mails verwenden, da diese dazu verleitet, noch häufiger die Mails zu lesen.
  • Im Internet surfen: Meine Empfehlung hier ist, sich zunächst einmal ein Analyse Tool wie Beispielsweise „Rescue Time“ herunterzuladen. So kann man leicht erkennen, wo die meiste Zeit im Netz draufgeht. Der nächste Schritt wäre dann, diese Seiten auf bestimmte Zeiten zu beschränken, um möglichst wenig Zeit mit ihnen zu verbringen. Ein geeignetes Tool hierfür wäre „Self Control“ (Für Mac) oder „StayFocusd“ (Windows).
  • Soziale Medien: Am besten in so wenig wie möglich sozialen Medien vertreten sein. Wer beruflich damit zu tun hat, sollte auch hier das Ganze auf bestimmte Tage festlegen. Z.b Montags „Instagram Post“, Dienstag „Facebook Post“ usw. Und auch hier wieder keine Apps installieren. Sie lenken uns nur ab. Facebook und Co. am PC reichen vollkommen aus.
  • Smartphone: Wie bereits oben erwähnt, sollte man möglichst keine Apps installiert haben, die einen ständig ablenken. Zu diesen „Ablenkern“ gehören: Facebook, Whatsapp, Instagram, Spiele, E-Mail-Programme und alle anderen Apps die ständig Benachrichtigungen anzeigen. Außerdem kann es hilfreich sein, das Handy einfach mal zuhause zu lassen. Sind wir doch mal ehrlich, selten brauchen wir es wirklich.
  • Nachrichten: Ich versuche, möglichst ganz auf sie zu verzichten, da sie mir zu viel positive Energie rauben. Letztendlich bekommt man die wirklich wichtigen Dinge mit. Alles andere ist irrelevant und außerhalb des Einflussbereichs der meisten Menschen.
  • Smalltalk: Möglichst kurz fassen. Bei Gesprächen, von denen man im Voraus schon weiß, empfiehlt es sich, ein klares Ziel festzulegen.
  • In der Stadt herumlaufen ohne klares Ziel: Beim Einkaufen immer eine Einkaufsliste schreiben, dies führt nicht nur dazu, dass man nur das Wichtigste kauft, man spart so auch noch Zeit weil der Fokus bereits geschärft wurde auf die benötigten Dinge. Beim Shoppen sollte man ebenfalls ein klares Ziel haben, um nicht wie ein Wilder herumzurennen und unnötig Geld auszugeben.
  • Zu allem Ja sagen: Die Lösung für dieses Problem lautet, „Nein“ zusagen. Viele Menschen haben ein Problem damit, auch mal etwas abzulehnen. Doch wenn man das Ganze auf eine nette Art und Weise formuliert, wird niemand böse sein. Ein solches „Nein“ könnte lauten: „Entschuldige, aber ich glaube nicht, dass ich dafür  die beste Ansprechperson bin, XY kann das viel besser als ich“.

 

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Prioritätensetzen. Den wer seine Prioritäten kennt, weiß, worauf er sich zu konzentrieren hat. Auf dem Blog „BeYourBest“ habe ich dazu einen guten Artikel gefunden. Du findest ihn hier.


Durch das bewusste Wahrnehmen dieser „Zeiträuber“ und deren Eliminierung können wir wieder mehr Zeit für die wichtigen Dinge gewinnen und unsere Produktivität steigern. Unsere Zeiträuber sollten von Zeit zu Zeit analysiert werden, da sich diese änden können.

Durch das Beachten der oben genannten Ansätze solltest du so mindestens Vier zusätzliche Stunden pro Woche für dich gewinnen können.

 

Wenn dir der Artikel gefallen hat, lass mir doch einen Like da. Auch über einen Kommentar von dir würde ich mich freuen. Bis zum nächsten Mal.

Dein Isaak 🙂

 

 

 

 

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3 Gedanken zu „Wie du mindestens vier zusätzliche Stunden pro Woche gewinnst.

  1. Hallo Isaak,
    Du hast mich erwischt! Ich dachte ja, ich würde wenig Zeit verschwenden, aber ein bisschen habe ich mich in (fast) allen Punkten wiedererkannt, auch wenn das Problem bei mir wirklich nur ein Problemchen ist. Ich behaupte von mir, sehr gut organisiert zu sein. Aber wie man sieht – der Schein trügt, und es geht noch besser!
    Mein größtes Problem sind diese Smalltalk-Geschichten – ich unterrichte an einem Institut und bin daher natürlich bekannt in unserer Kleinstadt. So treffe ich immer wieder aktuelle oder ehemalige Teilnehmer meiner Kurse und kann natürlich nicht einfach an ihnen vorbeisausen. Zudem habe ich Freundinnen, die sich beklagen, ich wäre zu durchorganisiert und hätte nicht genügend Zeit für sie! Ein Treffen zum Mittagessen würde ich dann gerne auf eine bis eineinhalb Stunden begrenzen, häufig erzählen sie dann aber so viel, dass es wesentlich länger dauert – und so kommt mein Zeitplan komplett durcheinander. Vom schlechten Gewissen ganz zu schweigen.
    Das zweitgrößte Problem, das ich habe, ist das Nein-Sagen: Hier auch wieder: Ich bin ja Freiberufler und auf meinen Job angewiesen. Wenn ich also bestimmten Bitten nicht nachkomme, dann kann es passieren, dass mir die Teilnehmer meiner Kurse abspringen. Natürlich ist das eine Art Horrorszenario, aber dennoch führen diese Überlegungen immer wieder zu leichten Existenzängsten bei mir.
    Ansonsten kann ich sagen, dass ich Nachrichten, Facebook, Fernsehen usw. gut im Griff habe. Wenigstens etwas 🙂
    Wenn ich das nicht hätte, hätte ich nicht die Zeit, meine Unterrichtsvorbereitungen zu machen, zu unterrichten, meinen eigenen Blog zu schreiben, einen Firmenblog zu betreuen, ein Buch zu schreiben, ein weiteres zu übersetzen (die deutsche Fassung ist schon erschienen) und vieles mehr.
    Ich liebe das, was ich tue (außer Smalltalk und das Erledigen der Arbeiten anderer Menschen) – und so fällt mir meine Arbeit leicht – und sie fühlt sich nicht nach Arbeit an! Ich glaube, ich habe meine Passion gefunden. Und dann haben Zeitdiebe wenig Chancen, denn man beschäftigt sich ja hauptsächlich mit Dingen, die man gerne tut. Das sind bei mir nun mal die Sprachen, der Blog, der Unterricht (jaja, der Hang zum Besserwissen …).
    Herzliche Grüße
    Christine

  2. Hallo Isaac,

    najaaa^^ Ist mir alles ein bisschen übermotiviert. Den Fernseher brauche ich doch um darauf meine Leute auf YouTube anzuschauen! Und hin und wieder einen Film gucken ist jetzt auch nicht verkehrt!

    Das Handy brauche ich permanent.. schließlich ist das mein Kalender, mein Notizblock und Archiv, die Möglichkeit der Kommunikation und am wichtigsten unterwegs: Die Podcasts und Hörbücher! Also ich bin schon extrem froh wie gut das Handy mittlerweile andere Dinge ersetzt und man so nur noch ein Teil mitnehmen muss.
    Nachrichten checken kann ich ja immer noch wenn ich Lust habe, meine Leute wissen schon, dass ich antworte wenn ich Lust habe und nicht permanent schreibe. Und Facebook? Ich bin sehr Socialmedia-faul und müsste eigentlich mehr auf Facebook aktiv sein. Schließlich will man ja auch gefunden werden als Blogger.

    Ich denke wichtig wäre es, bewusster mit der Zeit umzugehen. Momente vermeiden wo man plötzlich doch Stunden vor dem PC verbracht hat, zB. (Deswegen finde ich die Facebook App auch sehr gut, die macht nämlich im Gegensatz zum PC nicht, dass ich da noch was lese und hier noch.. )

    Was ich sehr gut finde ist dein Punkt „Nachrichten“ obwohl da wahrscheinlich die meisten schreien. Ein grobes Bild der politischen Lage ist sehr hilfreich, aber täglich mit Tragödien ohne Ende konfrontiert zu werden, saugt einem einfach sämtliche Energie aus! Das könnte definitiv ein Schlüssel zu einem erfüllteren Leben sein! Nachrichten gezielt ein mal in der Woche im Überblick konsumieren am besten und nicht permanent durch Zeitung, Radio, Tv.. kein Wunder dass es einem dann nicht gut geht!

    Lieben Gruß 🙂

    1. Liebe Ronja,

      erst einmal vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du hast natürlich recht wenn du sagst das ein richtiger Umgang mit all diesen Dingen notwendig ist, doch da das den meisten Menschen nicht gelingt muss man eben zu radikaleren Methoden greifen.
      Beispielsweise keinen Fernseher zuhause haben. Das ist natürlich meine persönliche Meinung und jeder muss das für sich selbst entscheiden.

      Liebe Grüße :))

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